Ergebnisse vom 33. Hermannslauf 2004
Pressespiegel (4)
Bielefelder Tageszeitungen:
Westfalen-Blatt, Nr. 97 vom Montag, den 26. April 2004
Artikel der Sport-Sonderseiten zum Hermannslauf

Das Versprechen zweier Siegerinnen
B i e l e f e l d (WB/tip).

Zwei Frauen, die gestern auch gern mit­gelaufen wären, trafen sich gut gelaunt im Ziel: Heike Mohn, drei­malige Siegerin seit 1999, und Doris Koslowski (Detmold), mit vier Triumphen die dominierende Läuferin der frühen neunziger Jahre, warteten gemeinsam auf Sieger und Siegerin.

Wobei die Bielefelderin Mohn die bessere »Ausrede« für ihren Start­verzicht hatte: Sie erwartet im Sommer ihr erstes Kind. »Das ist eigentlich kein Grund, nicht zu laufen, aber vielleicht nicht gerade 30 Kilo­meter«, sagte die 37 Jahre alte Läuferin, die seit 2004 wieder für den Hermanns­lauf-Verein TSVE 1890 Bielefeld startet. Obwohl inzwischen im siebten Monat schwanger, zieht sie weiterhin fünf Mal pro Woche die Lauf­schuhe an: »Die Schwanger­schaft verläuft völlig unkompliziert. Aber natürlich laufe ich nicht mehr länger als eine Stunde.« Für das kommende Jahr gaben die beiden das Versprechen, gemeinsam am Start zu stehen. Es ist hiermit notiert. . .

Ihre Rückkehr kündigten auch neun Läufer des TV Georgs­marien­hütte an: Im Vorjahr waren sie als Indianer gekommen, dieses Mal gingen sie als Schotten verkleidet auf den Weg. Dabei legten sie die 30,6 Kilo­meter nicht nur mit blau-schwarz geschminkten Gesichtern, sondern im karierten Kilt zurück. Ihre Leistung reizten die Schotten aus Nieder­sachsen aber voll­ständig aus: Ansgar Hempen und Jochen Pölling verpassten nur knapp die angekündigte 2-Stunden-Zeit. Doch das wichtigste Thema nach dem Ziel­durchlauf war ohnehin ein anderes: die Kleider­wahl 2005.

Foto:   Doris Koslowski (links) und Heike Mohn.